Zurück zur Startseite
Sie befinden sich hier:  Gebühren • Abfallgebühren ab 01.01.2018

Abfallgebühren ab 01. Januar 2018

Der Ilm-Kreis als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger erhebt für die Benutzung der öffentlichen Einrichtung Abfallwirtschaft Gebühren.

Die neue Abfallwirtschaftssatzung sowie die Gebührensatzung zur Abfallwirtschaftssatzung wurden am 25. Oktober 2017 im Kreistag beschlossen. Letztere basiert auf eine über 4 Jahre reichende Gebührenkalkulation vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2021. Besonders erfreulich ist, dass die Abfallentsorgungsgebühren wie in den letzten Jahren weiter stabil gehalten werden konnten.

Ab 2018 verringern sich die Festgebühr sowie die Mindestgebühr pro Einwohner bzw. Einwohnergleichwert und Jahr.  Die Leistungsgebühren für die Restabfallentsorgung werden leicht erhöht, so dass jeder durch konsequente Abfallvermeidung und Abfalltrennung noch mehr auf die Höhe der Abfallgebühren Einfluss nehmen kann. Dass es hier ausreichend Einsparpotential gibt, zeigt ein Blick in einen Restabfallbehälter – der überwiegende Anteil könnte verwertet werden.
Die Gebühren für die Entsorgung der Biotonnen bleiben auch in den nächsten vier Jahren unverändert. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis (AIK) hat den Anschlussgrad an die Biotonne in den letzten Monaten weiter erhöhen können.
Die einzelnen Gebührensätze können Sie der nachfolgenden Gebührensatzung zur Abfallwirtschaftssatzung entnehmen.

Der Landkreis erhebt eine Festgebühr, Leistungsgebühr für Restabfall und Leistungsgebühr für Bioabfall.

Die Festgebühr wird nach Anzahl der auf dem Grundstück wohnenden Personen bzw. der Anzahl der Einwohnergleichwerte bestimmt. Die Bemessungsgrundlage für die Leistungsgebühr (Leerungsgebühr) ist die Anzahl der im Identsystem registrierten Leerungen der Restabfallbehälter abhängig vom Behältervolumen. Ein Teil der Leerungsgebühr für Restabfall wird als Mindestgebühr erhoben, unabhängig davon, wie viele Leerungen tatsächlich in Anspruch genommen wurden. Diese Mindestgebühr wird pro Einwohner bzw. Einwohnergleichwert auf der Grundlage für ein Volumen von 260l Liter pro Jahr (entspricht 5 Liter pro Woche) festgesetzt.

Die pro Jahr zu zahlende Leistungsgebühr für die Abfuhr der Biotonnen (Behältergebühr) bestimmt sich nach der Anzahl und dem Volumen der Behälter bei einem Abfuhrrhythmus von zwei Wochen.

Als Wert für das zur Benutzung mindestens bereitzuhaltende Abfallbehältervolumen werden 10 Liter Restabfallvolumen und 5 Liter Bioabfallvolumen pro Person und Woche zugrunde gelegt. Darüber hinaus ist das vorzuhaltende Behältervolumen durch den Anschlusspflichtigen frei wählbar.