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Entsorgung von teerhaltiger Dachpappe 14.05.2019 


Dachpappen wurden und werden zur Eindeckung von Dächern der Gartenlauben, Garagen oder Schuppen verwendet. Man unterscheidet zwischen teer- und bitumenhaltigen Dachpappen. Teerhaltige Dachpappen werden heute nicht mehr hergestellt, fallen aber bei Sanierung oder Rückbau zur Entsorgung an.

Bis ca. 1970 wurde die Dachpappe mit Teer und teilweise zusätzlich mit Asbest-/Glasfasern hergestellt, was besondere Sorgfalt bei der Entsorgung erfordert. Teer- und pechhaltige Dachpappen werden als gefährlicher Abfall eingestuft.

Teerhaltige Dachpappe kann im Ilm-Kreis nur auf der Verbandsdeponie Rehestädt, Dorfstraße 38 a, Amt Wachsenburg, OT Rehestädt, zur nachfolgenden Entsorgung übergeben werden. Die Anlieferung von teerhaltigen Dachpappen ist nur für Kleinmengen bis 500 kg pro Anlieferung von privaten Anlieferern aus dem Ilm-Kreis möglich. Gewerbliche Anlieferungen werden nicht entgegen genommen.

Neu ist, dass teerhaltige Dachpappe ausschließlich Dienstag bis Freitag angenommen wird, eine Voranmeldung unter Telefon 03628 77604 ist unbedingt erforderlich. Weiterhin ist zu beachten, dass die Anlieferung ab sofort in Big Bags bzw. bei kleinen Mengen in stabilen Kunststoffsäcken erfolgen muss. Erfolgt die Anlieferung lose, muss die teerhaltige Dachpappe auf der Deponie in Big Bags bzw. stabile Kunststoffsäcke umgefüllt werden. Die Big Bags sowie Kunststoffsäcke können auf der Deponie Rehestädt käuflich erworben werden.

Bei Nichtbeachtung der Vorschriften kann die Annahme vom Deponiepersonal zurückgewiesen werden.

Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis